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seit dem 15.06.2005 |
Unsere Shaddow - oder kleine Kinder kleine Sorgen - grosse Kinder grosse Sorgen. Wir haben Shaddow von Frau Antje Raschert angeboten bekommen. Sie hat sie als Kinderreitpferd angepriesen. Ja, der Charakter war und ist in Ordnung, aber schon beim Proberitt fiel uns die Unreinheit der rechten Hinterhand auf. Als wir sie darauf ansprachen, sagte sie, das gibt sich, wenn sie warm geritten worden ist. Wir haben Sie dann gekauft. Zu Hause angekommen zeigte sich, dass sie ein wirklich braves Pferd ist - nur die Hinterhand wurde nicht besser. Nach 2 Stunden im Reitbetrieb lahmte sie stärker. Wir konsultierten den Tierarzt und er untersuchte sie und hatte den Verdacht auf Spat. Nun ja - damit kann man leben, denn Spatpferde brauchen mäßige und regelmäßige Bewegung. Bei der Reklamation bei Frau Raschert, redete sie sich raus, das könne nicht sein und wir sollten uns nicht so anstellen. Außerdem könne man Spat nur mit Röntgen feststellen. Wir brachten Shaddow also in die Tierklinik und sie wurde durchleuchtet. Nun die sehr ernüchternde Diagnose: alter Bänderriss - dadurch Knochenhautentzündung. Wir hatten alle feuchte Augen, da sie uns ans Herz gewachsen ist. Aber es hilft nichts, wir brauchen für unseren kleinen Reitbetrieb ein gesundes Pferd. Also wieder geschrieben, wann wir Shaddow zurückbringen können. Die Antwort war sehr enttäuschend - wir können sie gerne zurückbringen, aber Geld gibt es keines mehr (trotz eindeutiger Diagnose). Für uns war nach dieser Antwort klar, dass Shaddow dann sicher wieder als Reitpferd angeboten werden wird - und dies trotz ihres gesundheitlichen Zustandes, der eigentlich nur einschläfern bedeutet. Also was tun? Zurückgeben? Metzger? Shaddow hat Glück - weder noch. Sie bleibt bei uns und darf als "Behinderte" auf die Koppel und ab und zu auch ein Kind tragen. Sie ist damit glücklich und zeigt momentan keine starken Schmerzsymptome. Und wenn wir es mit homöopathischen Mitteln schaffen, dass die Knochenhautentzündung zurückgeht, wird sie wieder komplett schmerzfrei sein. Also - wenn Ihr ein Pferd kaufen wollt glaubt nichts und traut keinem, auch wenn Ihr mit diesem Menschen sonst gute Erfahrungen gemacht habt. Wenn es ums Geld geht hört sich scheinbar die Freundschaft auf. Also Augen auf beim Pferdekauf und Ohren zu. Insbesondere bei Frau Raschert vom Zacherlhof in Taufkirchen bei München. |
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